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    Standard prorevo spielt erste Version von Pro Evolution Soccer 2012 an – Teil #1

    Eine PS3-Testkonsole, ein Flatscreen und sieben Stunden mit einer frühen Vorabversion des neuen Pro Evolution Soccer 2012. Es ist einer dieser Tage, auf die man lange hinfiebert. Einer der Tage, die am Ende dann doch viel zu schnell vorbei sind. Wir wollen euch im folgenden Artikel unsere Eindrücke von einer frühen Version des neuen PES 2012 schildern und erläutern, was uns beeindruckt hat und an welchen Punkten das Entwicklerteam bis zum Herbst noch Hand anlegen muss. Wir haben uns während des Tests rund zwölf DIN-A4 Seiten Notizen gemacht und uns jedes Detail notiert, das uns aufgefallen ist. So hoffen wir, euch den besten und ausführlichsten Testbericht zu präsentieren, den ihr auf dem deutschen Markt bisher findet: unabhängig und objektiv. Viel Spaß damit.

    Auf dieser Bluray befindet sich die PES 2012 - "press code" Testversion

    Vorab: Fragen zu Spielmodi und Lizenzen können wir nicht klären. Wir haben den Freundschaftsspiel-Modus mit diversen Club-Teams und Nationalmannschaften zur freien Verfügung gehabt.
    Außerdem gibt es von dem Test kein Bild- oder Videomaterial aus dem Spiel selbst. Das ist bei einem so frühen Test noch nicht erlaubt, da das Spiel noch in der Entwicklung ist. Gameplay-Material wird es aber bald von offizieller Seite geben.

    Vor dem Spielstart:
    Bei der Mannschaftswahl (die sich vom System her nicht geändert hat) wird unter dem Logo des Teams ein Rating in sechs Kategorien angezeigt. Das Rating reicht von A (sehr gut) bis D (vergleichsweise schlecht) in den Bereichen Angriff, Technik, Zweikampf, Verteidigung, Taktik und Geschwindigkeit. Das bewährte Drag & Drop – System bleibt erhalten und bietet zusätzlich ein kleines Vorschaubild des angewählten Spielers, wenn man diesen z.B. auswechseln möchte oder auf eine andere Position beordert. Im Taktikmenü können vier verschiedene Taktikprofile festgelegt werden, zwischen denen man im Spiel nahtlos wechseln kann.

    Volle Kontrolle - die Bewegungen sind flüssiger, auch dank sensiblerer 360°-Steuerung

    Animationen:
    Es wird schnell deutlich, dass das Entwicklerteam die Anzahl der zur Verfügung stehenden Animationen stark vergrößert und vor allem die einzelnen Bewegungen verkürzt hat. In vergangenen Teilen hatte man in vielen Situationen das Gefühl, dass die gewünschte Aktion nicht direkt ausgeführt werden konnte, weil eine andere Animation erst noch beendet werden musste. In PES 2012 hingegen fühlt sich das runder und sanfter an. Bei den Spielern fallen einige neue Animationen besonders auf: Die Grätschen wurden komplett überarbeitet, was vor allem beim Abfangen eines Balles nun sehr viel besser ausschaut und die Spieler sind aktiver. Das drückt sich z.B. dann aus, wenn ein Spieler zum Ball geht, er aber nicht mehr schnell genug ist, um den Gegner zu tackeln. Nun wirft er sich in die Flanke oder den langen Ball und versucht, diesen im Sprung abzublocken. Dabei dreht er sich schützend mit dem Rücken in den Ball. Eine Kleinigkeit, die in der Summe aber detailverliebten Spielern gefallen wird. Ähnlich sieht es nämlich im Kampf um den freien Ball aus. Wenn der Spieler z.B. eine Flanke abfangen möchte, aber den Ball vom Timing her verfehlt, springt er trotzdem und zieht dann in der Luft das Bein wieder an, mit dem er im Optimalfall den Ball gestoppt hätte.

    Spielerverhalten:
    Das Spielerverhalten hat ein dickes Upgrade bekommen. Die 360°-Steuerung ist sehr viel genauer geworden und die Animationen erlauben es, den Spieler nahtlos zu bewegen. In PES 2011 hatte man zwar die Möglichkeit der 360°-Steuerung, aber bei Richtungsänderungen dauerte es, bis die vorherige Laufanimation beendet war, und dann wurde fast schon ein neuer Winkel eingeschlagen im Laufweg. In PES 2012 fällt auf, dass der Spieler sehr viel schneller und dadurch genauer auf Befehle des Analog-Sticks reagiert.
    Die manuelle Torwartsteuerung war bei uns deaktiviert. Man konnte auf den Keeper umschalten, ihn dann aber nicht steuern. Das geht dann hoffentlich in der Vollversion.
    Der hohe tödliche Pass ist besser zu kontrollieren. Er wird zwar immer noch von der Abwehr relativ leicht abgefangen, wenn man ihn aber in den freien Raum spielt, ist er fantastisch.
    Die verbesserten Animationen tun dem Spielgefühl sehr gut, was sich in diversen Situationen bemerkbar macht. Zwei Beispiele: Hohe Bälle nach Flanken oder Flankenwechseln werden sanft angenommen und sind direkt kontrollierbar. Ein Problem, dass ich in PES 2011 oft hatte, war, dass wenn ich einen Pass an der Seitenlinie entlang auf einen startenden Spieler gespielt habe, dieser oft nicht an ihm vorbeikam, sondern gegen die Hacke und dann ins Aus prallte. Nun weiß der Spieler sehr viel besser, wie der Ball kommt und nimmt ihn geschickt mit einer schnellen Bewegung mit.
    Größtes Minus beim Spielerverhalten ist ein Fehler, der noch unbedingt gefixt werden muss. Wenn der gesteuerte Spieler dem Ball entgegengeht, hört er häufig 3-5m vor dem Ball auf, in vollem Tempo zu laufen und fängt an, kleinere und langsamere Schritte zu machen. Der Gegenspieler hingegen kommt mit vollem Tempo bis zum Schluss. Das hat im Test oft dazu geführt, dass der Spieler es nicht in vollem Lauf direkt geschafft hat, am Gegenspieler den Ball vorbeizulegen oder gar den Ball nicht vor ihm erreicht hat. Das ärgert einen, weil es eigentlich hätte klappen müssen. Hier muss unbedingt bis zum Release nachgebessert werden.

    Schüsse finden in PES 2012 wieder öfters den Weg ins Ziel

    Schüsse:
    Das Zielen bei den Schüssen ist etwas leichter. Es fällt besonders auf, dass Schüsse aus vollem Lauf viel effektiver sind als noch im Vorgänger. Hier kann man öfter mal aus der Distanz ein Pfund rausholen. In allen anderen Bereichen hat sich zu PES 2011 nichts direkt spürbar geändert.

    Keeper:
    Die Torhüter machen, nachdem sie sich schon in PES 2011 gefangen hatten, weiterhin einen soliden Eindruck. Flanken und hohe Bälle werden souverän abgefangen, wenn dies möglich ist. Das Aufstehen mit dem Ball z.B. um „schnell“ abzuwerfen ist leider nicht viel schneller geworden. Komplette Aussetzer der K.I. sind selten, wir hatten nur zwei Fälle während unserer Zeit mit dem Spiel.

    Mehr Kollisionen - Tacklings müssen feinfühliger getimt werden

    Defensive vs. Offensive:
    In der Defensive wird schnell klar, dass Timing alles ist. Der Gegenspieler reagiert sehr viel empfindlicher, wenn man den Spieler anrempelt oder ihm in die Hacken läuft (allgemein: Kollisionen). Ein Freistoß ist da meist die Folge. Der richtige Laufweg und ein gutes Timing sind der Schlüssel zu einer erfolgreichen Verteidigungsarbeit, die auch Bälle erobert. Positiv fällt auf, dass die Spieler auf dem Platz gemeinsam als Einheit agieren.
    Eine wichtige Verbesserung ist die Beseitigung des Catch-up-Bugs. In PES 2011 war es nahezu unmöglich, als Angreifer einem Verteidiger, trotz Vorsprungs, zu enteilen. Nun ist es so, dass der Angreifer bei gleichen Sprintwerten seinen Vorsprung nicht so krass einbüßt. Er ist zwar mit dem Ball langsamer, aber nur minimal. Das garantiert bei gut gespielten Steilpässen diverse 1-gegen-1 Duelle mit dem Keeper. Ebenfalls wurde der Nachteil des Angreifers abgeschafft, wenn ihn der Verteidiger abgrätscht. Vorher stolperte der Stürmer etwas unbeholfen und unkontrolliert nach vorne, wenn der Verteidiger den Ball traf. Nun bekommt man die Kontrolle viel schneller zurück und kann den Spieler drehen und zum Ball gehen. Hier sind die Chancen nun gerecht verteilt, da der Verteidiger bei gutem Timing es trotzdem schaffen kann, den abgegrätschten Ball endgültig zu erobern.

    Schiedsrichter:
    Die Schiedsrichter wissen zu überzeugen. Sie pfeifen eine klare Linie. Es werden viele Fouls abgepfiffen, weil man den Gegner mit schlecht getimten Defensivspiel aus dem Gleichgewicht bringt. Das ist eine große Umstellung, aber man lernt schnell, welche Aktionen abgepfiffen werden und was der Referee laufen lässt. Wenn sich beide Seiten daran halten wird wenig unterbrochen.
    Positiv: Die vielen Fouls bei Pressschlägen (z.B. verursacht durch saubere Grätschen) sind komplett verschwunden. Der Unparteiische geht mit gelben Karten vergleichsweise zurückhaltend um. Für brutale Fouls gab es hingegen zu Recht in 2 von 3 Fällen die rote Karte. Alles in allem gab es während aller Spiele eine absolut akzeptabel geringe Anzahl an Fehlentscheidungen.
    Negativ ist hingegen aufgefallen, dass schnell ausgeführte Freistöße immer noch so selten genutzt werden (können), wie in PES 2011. Auch wenn man schnell die Pass-Taste aktiviert, kann das noch zu selten umgesetzt werden. Bei Anwendung der Vorteilsregel gibt es keine anschließende Bestrafung.
    Fazit: Man muss sich angenehm wenig über den Schiedsrichter ärgern, wenn man einmal begriffen hat, was geht und was nicht geht.

    Abseitsregelung:
    Ein großer Kritikpunkt von mir in PES 2011 ist der, dass die eigenen Mitspieler ständig im Abseits stehen. Gerade beim schnellen Umschalten von Verteidigung auf Angriff laufen sie teilweise regelrecht mutwillig und scheinbar ohne Orientierung in die Falle.
    In der Version, die wir heute gespielt haben, merkt man deutlich, dass die Angreifer in die K.I. eine Referenz zum letzten Abwehrspieler eingebaut bekommen haben. Die Folge sind ein Bruchteil von Abseitsstellungen und ein effektiveres Angriffsspiel, da der Mitspieler nicht unbrauchbar im Abseits steht, sondern sich orientiert und die Laufwege zeitlich entsprechend einplant.

    Freistoßsituationen:
    Hier ist das Thema „continuous play“ (zu deutsch: Spiel ohne Unterbrechung/Überblendung) in PES 2012 komplett umgesetzt. Es gibt immer noch die Möglichkeiten, einen zweiten Spieler zu rufen und die Seite, auf der er zum Ball steht zu wechseln. Aber all dies geschieht animiert und ohne Überblendung. Der Spieler rennt zum Ball oder entfernt sich auf Befehl wieder. Ähnlich kann man auch in der Abwehr an jede Seite der Mauer einen weiteren Spieler stellen. Auch hier ohne dass der Spieler in die Mauer gebeamt wird oder das Spiel überblendet.

    Unser Spielsystem, das wir sieben Stunden lang gequält haben

    Grafik:
    Die Grafik zu bewerten ist etwas schwierig, da es traditionell erst am Ende der Entwicklung um Punkte wie Polishing (also der Aufpolierung Grafik für das Endprodukt) geht. Auffallend ist der gut gelungene Rasen und die realistischen Lichteffekte. Den Schweiß kann man in der Wiederholung deutlich auf den Spielern erkennen. Dazu spendieren die Japaner quadratische, gut gespannte Tornetze. Das Publikum hat sich leider nicht weiterentwickelt. Dort gibt es immer noch keine Auswärtsfans im Stadion und Fahnen oder Bengalos sucht man in dieser Version auch vergebens.
    Sehr gewöhnungsbedürftig ist auch die neue Kamera „Pitch side“. Sie scheint tiefer auf das Spielgeschehen zu schauen, als die Weitwinkel-Kamera und hat einen kleineren Ausschnitt des Spielfeldes (also mehr Zoom). Uns fiel es im Test schwer, mit der neuen Kamera hohe Bälle gut einzuschätzen. Daher sind wir größtenteils bei der Weitwinkel-Perspektive geblieben.

    Einlaufsequenz in PES 2012 - Viel mehr Leben

    Atmosphäre:
    Auch wenn Jon Murphy sagt, dass man da FIFA für lange Zeit nicht das Wasser reichen kann, finden wir, dass sie im Vergleich zu PES 2011 doch eine Schippe drauf gelegt haben. Das fängt bei der Pre-Game-Sequenz an. Es stehen nicht mehr nur die beiden Mannschaften im Spielertunnel. Es herscht mehr Leben. Der Schiedsrichterassistent bahnt sich seinen Weg durch den Gang zwischen beiden Teams und auch der Coach ist zu sehen. Danach geht es nach draußen. Wie im Trailer und auf dem Screenshot zu sehen, gibt es hier animierte Fotografen und Videoteams. Zusätzlich werden bei Länderspielen die Flaggen der jeweiligen Länder von vier Volunteers (zwei stehend, zwei kniend) gehalten. Das sind keine weltbewegenden Änderungen, sorgen aber für eine nette Atmosphäre.

    Alles rund um das Spielfeld ist in 3D - u.a. eine Kamera, die hinter dem Tor schwenkt

    Besonders positiv fällt dann das Spiel auf. Keine 2D-Ordner mehr. Alles ist in 3D und hin und wieder dreht sich ein Ordner mal zum Spielfeld um. Daneben sieht man einen Anzugsträger, der wohl auf die allgemeine Sicherheit achtet und die am Spielfeldrand postierten Kamerateams folgen dem Ball und schwenken, wenn der Spieler an ihnen vorbeiläuft. Das Highlight sind aber die animierten Trainer, die sich in ihrer Coachingzone bewegen und Anweisungen geben. Mal rufen sie etwas ins Spiel, mal applaudieren sie. Das gefällt uns auf Anhieb gut.

    Spielerwechsel:
    Der Spielerwechsel ist eine der Top-Verbesserungen aus unserer Sicht. Das Umschalten geht im Test so schnell von der Hand, dass sich viel öfters die Möglichkeit ergibt, einen Ball abzufangen oder mit dem Verteidiger vor einen Angreifer zu rücken. Man hat durch den schnelleren Wechsel den neuen Spieler schlichtweg länger unter Kontrolle um mit ihm zu agieren und bekommt den Spieler nicht wie bei PES 2011 erst, wenn Spieler und Ball auf einer Höhe sind.

    Grund zum Jubeln - Das neue Elfersystem ist einfacher und lässt die Furcht vor dem Elfer weichen

    Das neue Elfmetersystem:
    KONAMI hat die Elfmeter komplett überarbeitet und vereinfacht. Die Kamera ist wieder hinter dem Schützen. Die Elfmeter sind einfach zu steuern. Mit dem Stick wählt man die Richtung und mit dem Schussbalken, der sich auflädt, bestimmt man die Höhe. Hierbei kommt es mehr denn je auf die Fähigkeiten an. Während bei einem guten Schützen ein Ball mit vollem Schussbalken nur an die Latte ging, flog dieser bei einem normalen komplett in den Oberrang. Auf jeden Fall ist das System sehr gelungen.

    Ballphysik:
    Die Ballphysik ist sehr gut gelungen. Bei Pässen, Flanken und hohen Bällen ist sie die realistischste in der kompletten Serie. Bei strammen Schüssen bis hin zu Gewaltschüssen ist sie ebenfalls gut. Bei geschlenzten Schüssen hat man das Gefühl, dass das Spiel etwas in Zeitlupe wiedergegeben wird. Als wenn es auf 80-90% der Geschwindigkeit laufen würde. Der Ball fliegt etwas langsamer, aber auch der Torwart fliegt langsamer durch den 16er. Das ist unnötig und sollte gefixt werden.

    Einstellungen:
    - man kann die Passunterstützung in fünf Stufen zwischen 0 und 4 Balken wählen. Im Spiel führen 3 Balken zu vielen gelungenen Aktionen. Spielt man ganz ohne Unterstützung bestraft das Spiel jede Ungenauigkeit. Für echte Profis und Verfechter der absoluten Freiheit aber ein Traum.
    - mit dem D-Pad kann man weiterhin spielen. Unter „Tastenkonfiguration“ kann man zwischen Stick-Modus (Analog) und Tasten-Modus (D-Pad) wählen. Je nach Wahl rutscht dann die Taktikwahl auf das andere Bedienelement.
    - der Anstoß muss wieder selber ausgeführt werden

    Sonstiges:
    - Personal Data heißt das Zauberwort. Damit wird es möglich sein, Spielerprofile on- und offline abzuspeichern. In diesem Profil sind dann u.a. Cursoreinstellungen, Tastenkonfiguration und die Belegung der Tricks hinterlegt. Das beschleunigt den Start ins Spiel gerade dann ungemein, wenn mehrere verschiedene Spieler an einer Konsole spielen.
    - Der Menüpunkt „Football Life“ bleibt weiter ein Rätsel. Es wird wohl irgendetwas mit Meisterliga und ‚Werde zur Legende‘ zu tun haben. Genaueres wird in den nächsten Wochen sicherlich von Seiten KONAMIs dazu gesagt werden

    PES 2012 hinterlässt einen Top-Eindruck

    Fazit:
    Das Spielgefühl ist unglaublich. Es ist weich und direkt. Man steht endlich wieder voll auf dem Platz. Kommandos werden schnell umgesetzt und es wirkt in sich schlüssig. Wenn jetzt nicht mehr viel schief geht und gute Sachen zu extrem werden oder bisher unentdeckte Bugs entstehen, dann wird es mit Garantie der Beste PES-Teil seit dem Wechsel zu Next-Gen und wenn die Punkte, die wir aktuell zu kritisieren haben gefixt werden ist es absolut ein Kandidat, der den legendären PES6-Teil wieder das Wasser reichen kann. Als PES-Fan blutet mir das Herz, den 2012er-Teil wieder zur Seite legen zu müssen. Wenn man einmal gesehen hat, was gehen wird, dann gibt man sich nur ungern mit weniger zufrieden. – Man kann sich definitiv auf den Herbst freuen.

    Ausblick auf Teil #2:
    Das war noch nicht alles vom Spieltest. Es gibt noch zwei wichtige Punkte zu denen wir euch gerne jetzt schon einiges sagen würden. Allerdings liegt darauf noch ein Embargo, weil KONAMI diese Features erst selber ankündigen und erklären möchte. Diese Ankündigung erwarten wir in den nächsten Wochen und dann gibt es parallel dazu auch den zweiten Teil des Berichtes. Nur so viel vorab: Es ist eine Neuerung, die das Spiel genauso auf eine neu Stufe bringen wird, wie PES 2011 im Vergleich zu PES 2010 von der 360°-Steuerung profitiert hat.
    Quelle: prorevo spielt erste Version von Pro Evolution Soccer 2012 an – Teil #1 | prorevo – Deutschlands PES-Blog Nr.1

    .. klingt für mich erstmal vielversprechend
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  2. #2
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    Standard

    ..dazu gibt´s noch n paar FAQ´s ... auch nich so schlecht

    Hier habt ihr die Fragen, die wir uns notiert hatten und auch beantworten konnten.

    Hat sich das Dribbling im Vergleich zum Vorgänger geändert und gibt es andere und neueTricks?
    Tricks sind die gleichen wie in PES 2011. Das Dribbling ist sehr viel feinfühliger und direkter.
    Wie sieht es mit den Fans aus: gibt es wieder Fahnen, tragen sie die Trikots ihres Teams?Sind sie auch besser animiert?
    Fans tragen Trikots der Heimmannschaft, allerdings sahen wir keine Fahnen (bisher), das Publikum und die Stadionmitarbeiter sind alle komplett in 3D und animiert.
    Wie sehen die neuen Animationen aus?
    Sehen gut aus, fügen sich gut in das Spiel ein und machen es abwechslungsreicher.
    Wie ist die neue Ballphysik?
    Beim Passen/Flanken fantastisch, sehr realistisch. Für Schüsse, siehe Bericht.
    Wie ist die Abseitsregelung?
    Gut. Weit weniger Abseitssituationen, Schiri lässt weiter spielen, wenn sich ein Spieler im Abseits befindet, der Gegner aber an den Ball kommt.
    Wie sind die Torhüter in Bezug auf Animationen und Spielfluss (Schneller Abwurf etc.)?
    Etwas schneller beim Aufstehen, ein paar neue gute Animationen haben sie auch.
    Stichwort Continuous Play: Gibt es keine schwarzen Übergänge mehr, sondern z.B. Balljungen, die den Ball dem Spieler zu werfen. Gehört das Beamen der Spieler der Vergangenheit an?
    Bei Freistößen/Mauern beamen sich die Spieler nicht mehr her, sondern laufen aus dem Feld herbei/in das Feld zurück. -> Keine Ladebildschirme. Bei Einwürfen/Ecken ganz kurzer Übergang.
    Wie sind die Kollisionsabfrage und das Clipping?
    Kollisionsabfrage funktioniert gut, ab und an Clippingfehler.
    Laufen Spieler schnell aus dem Abseits?
    Ja, sehr schnell.
    Hat sich die Grafik verbessert?
    Farbschema und Beleuchtung natürlicher und somit besser als PES 2011. Rasenfarbe sehr gut.
    Ist der Gegner intelligenter geworden?
    Ja, extreme Intelligenzsteigerung, geniale Spielzüge, gute Verteidigung.
    Wie sind die neuen Standardsituationen?
    Fantastisch, extrem viele Möglichkeiten, individuell und dynamisch gestaltbar.
    Sind die Reaktionszeiten bei der Ballannahme besser geworden?
    Viel besser, direkte Verwertung des Passes/der Flanke ist nun möglich.
    Ist der Catch-up Bug wirklich weg?
    Definitiv.
    Legen die Schiedsrichter die Vorteilsregel richtig aus und bestrafen Fouls nachträglich korrekt?
    Vorteilsregel wird gespielt, jedoch wurde bei uns keine Karte danach gezogen.
    Können tödliche Pässe jetzt vernünftig abgefangen werden?
    Ja, lassen sich gut abfangen.
    Wie verhält sich das Passsystem, vor allem die 5 unterschiedlichen Stufen?
    Auf voller Unterstützung gelingt so gut wie jedes Manöver, komplett manuell ist es extrem schwierig aber eröffnet neue Möglichkeiten.
    Ist das PES Feeling wieder da?
    Ja. :-)
    Wie verhält sich das Spielerwechseln?
    Funktioniert gut.
    Sind schnelle Freistöße besser implementiert?
    Im Grunde genauso wie in PES 2011.
    Ist die Nachspielzeit besser? Wird die Uhr immer noch angehalten, wenn das Spiel unterbrochen ist?
    Im Grunde genauso wie in PES 2011
    Muss man beim Anstoß wieder selbst die Passtaste drücken?
    Ja. :-)
    Kann man weite Einwürfe immer noch so leicht vorhersehen und abfangen?
    Nein, da diese nun viel schneller ausgeführt werden.
    Welche Replaykameras gibt es?
    Die gleichen Kameras wie in PES 2011, allerdings war eine neue 360° Kamera dabei, die ein freies Drehen erlaubt.
    Werden Triktos schmutzig, sieht man den Schweiß (und dessen Auswirkungen)?
    Nein, es gab keinen Schmutz, Schweiß ist jedoch in der Replaykamera/Nahaufnahme zu sehen.
    Kann man die Mauer bei Freistößen bewegen?
    Nein, leider nicht.
    Kennt die KI Fairplay? (Bei Verletzten den Ball ins Aus zu treten, z.B.)
    Nein.
    Verursacht die KI mehr Freistöße/Fouls?
    Ja, sehr viel mehr als in PES 2011.
    Quelle: PES 2012: Eure Fragen – unsere Antworten | prorevo – Deutschlands PES-Blog Nr.1
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  3. #3
    BigBen Avatar von ben
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    Hört sich in der Tat nicht schlecht an.. Catch-Up-Bug weg (Sehr wichtig!!), Abseits deutlich besser (allerdings nur in der Offensive - eine vernünftige manuelle Abseitsfalle gibt es wohl immer noch nicht), Ballanahme flüssig hört sich auch gut an.. Mal schauen ob die Fouls, wenn der Spieler den Ball nicht mehr hat, endlich wieder gepfiffen werden..

    Proud Team Manager of the following clubs:
    FC Ar53nal LondonOSC LilleFC Utrecht



    Spoiler:



    PES6:
    Middlesbrough
    Betis

    PES2008:
    Newcastle: II Meister, I FA-CUP, I Torsch?tzenk?nig (Drogba 33 Tore)
    Ajax: I Meister, I Pokalsieger, I Torsch?tzenk?nig (Cruz 36 Tore)
    Betis: 2x 2. (Pokal und Meisterschaft)
    PES2009:
    Juventus Turin: I CL - Sieger, II Meister, I Tim-Cupsieger
    Athletic Bilbao: I Meister, I Copa del Rey (Torschützenkönig: Lucarelli; 27 Tore)
    FC Groningen: I KNVB Pokal
    PES2010:
    FC Arsenal: II Meister, II FA-Cup
    AS St.Etienne: I Meister, I Coupe de la Ligue, I Cup der Hoffnung, I Euro Cup
    Lazio Rom: Nüscht
    PES2011:
    FC Arsenal: III Meister, I FA-Cup, I Torschützenkönig (Fabregas 12 Tore)
    SC Heerenveen: II KNVB-Pokalsieger, II Vizemeister
    OSC Lille: II Coupe de La Ligue, II Vizemeister, I Pokalvize
    PES2012:
    FC Arsenal: I FA-Cup
    FC Utrecht:
    OSC Lille:I ChampionsCup - Sieger, I Torschützenkönig (Sow)

    EM-Tippspiel-Sieger 2008

    Zitat Zitat von Gattuso23 zu Zeus
    Wenn man nicht so viel wei?, dann sollte man lieber mal sich im Hintergrund halten.



    Folgende Spieler dürfen zur nächsten Transferphase wechseln:

    Marko Marin (RM - 80), Sow (MS - 77), Gyan Asamoah (MS - 78) , Bent (MS - 76), Dzsudzsak (LA - 79), Petrov (LMF - 80), Ballack (ZMF - 82), Tabanou (FMF - 86), Nanni (MS - 73), Benayoun (RMF - 79), Payet (RMF - 80), Ruben Castro (RMF/HS - 77), Javi Garcia, Sigthorsson (MS - 74), Altidore (MS - 74), Andre Ayew (LMF -83), Micah Richards (IV/RV - 77) Hoarau (MS - 77)- gern auch in einem 2:1 Tausch gegen nen guten Stürmer!

  4. #4
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    das hört sich enorm gut an wenn´s ansatzweise so in der final version umgesetzt wird hätt ich spaß ... klingt schwierig aber erhöht hoffentlich den spielspaß

    prorevo Vorschau zu PES 2012
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